Orientierung und Relfexion: Eine Dialogwerkstatt (Seit 2015)

Das Projekt "Orientierung und Reflexion: Eine Dialogwerkstatt"  (gefördert von der Initiative für Innovation in Forschung und Lehre der Universität zu Köln) wird ab dem Wintersemester 2015/2016 zunächst für zwei Semester durchgeführt.

Es handelt sich dabei um ein neuartiges Lehr- und Lernkonzept, bei dem sich 100 Studierende aller Fakultäten mit zentralen Grundbegriffen der Moderne auseinandersetzen.

Im Wintersemester stehen Erfahrung, Gutes Leben, Gerechtigkeit und Freundschaft im Fokus, siehe PDF Flyer. Im Sommersemester werden die Themen Erfahrung, Kreativität, Freiheit und Zeit besprochen, siehe PDF Flyer.
Maßgeblich für das Projekt ist dabei der dialogische Ansatz und seine bottom-up Struktur. Zum einen wurde das Projekt von Studierenden und Promovierenden entwickelt und wird nun auch von ihnen durchgeführt. Zum anderen wurden die besprochenen Begriffe nach einer Befragung von über 200 Studierenden ausgewählt und auch während der Projektlaufzeit steht die studentische Perspektive im Vordergrund. Hierbei profitieren die Studierenden besonders vom Aufbau der Veranstaltung:

Im wöchentlichen Wechsel finden Input-Dialoge und Lektürekurse statt. In den Input-Dialogen werden die Begriffe ausgehend von Beispielen und Fragestellungen von den Studierenden in der Diskussion entwickelt. Zur theoretischen Fundierung werden die Ergebnisse von  Wissenschaftlichen MitarbeiterInnen in den Kontext maßgeblicher AutorInnen gesetzt. Komplettiert wird dieser Teil der Veranstaltung von Kurzvorträgen nationaler und internationaler Gäste.

In der folgenden Woche finden Lektürekurse in Kleingruppen statt, in denen einschlägige Texte gelesen und diskutiert werden. Insgesamt setzen sich die Studierenden über 4 Wochen mit einem Begriff auseinander, getreu dem Motto "Lernen durch Verstehen".

Im Bereich Studium Integrale können Studierende bis zu 3 Credit Points pro Semester erzielen. Die Anmeldung erfolgt über KLIPS.

Kontakt: Claudius Mandel und Paula Scholemann; dialogwerkstatt-info(at)uni-koeln.de

 

 

 

Multilinguale Tutorien (seit 2013)

Seit 2013 gibt es zu Prof. Leidholds Vorlesung "Einführung in die Politische Theorie und Ideengeschichte" neben den deutschsprachigen auch "Multilinguale Tutorien".

In diesen Tutorien wird der Stoff und die Literatur der Vorlesung in englischer, französischer, türkischer und spanischer Sprache besprochen. Das Ziel ist einerseits, Gaststudierenden den Zugang zu der deutschsprachigen Vorlesung zu erleichtern. Andererseits sollen Regelstudierende die Möglichkeit bekommen, ihre Sprachkenntnisse auszubauen und einen Auslandsaufenthalt fachsprachlich vorzubereiten. Die Internationalisierung zu fördern heißt nicht zuletzt auch, dass in den Multilingualen Tutorien Gäste und Regelstudierende gemeinsam und voneinander lernen

Auch im Wintersemester 2015/2016 werden Kurse auf Englisch, Französisch, Spanisch und Türkisch angeboten und können über KLIPS belegt werden.

 

 

 

ILIAS open source (seit 2000)

Seit 2000 koordiniert ein Team am Lehrstuhl die Weiterentwicklung der Lernplattform ILIAS im Rahmen eines Open-Source-Prozesses. Die ursprünglich im VIRTUS-Projekt der WiSo-Fakultät entstandene Software ist heute weltweit in Schulen, Hochschulen, Verwaltungen und Unternehmen im Einsatz.
Webseite:  http://www.ilias.de

 

XENOS-Projekt "Demo-Credit" zur Professionalisierung von Demokratie-Lernen (2009-2011)

Das dreijährige Projekt dient der Professionalisierung von Demokratie-Lernen in der Einwanderungsgesellschaft. "Demo-Credit", so der Titel des Projektes, wird die zertifizierten Ausbildungen der Akademie Führung & Kompetenz des  Centrums für angewandte Politikforschung (C·A·P) (Ludwig-Maximilians-Universität München) durch Anbindung an den "Europäischen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen" weiter profilieren und hierfür entsprechende Ausbildungsmaterialien publizieren. Eine zweijährige Ausbildung zur Demokratie-Pädagogik mit universitärer Anbindung sowie Weiterbildungstagungen werden dies unterstützen. Des weiteren werden Bausteine zur Ressourcenorientierung für Bildungsangebote in der Einwanderungsgesellschaft erstellt und implementiert. Das Projekt wird von  XENOS Deutschland durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds mitfinanziert und ist am 1. Februar 2009 gestartet.

 

Unirep-Online (2008-2010)

Das vom Land NRW geförderte Projekt entwickelt eine internetbasierte Examensvorbereitung für Studierende der Rechtswissenschaft in Deutschland. Das Online-Repetitorium stellt damit eine Alternative zu außer-universitären Angeboten in den Rechtswissenschaften dar. Die Federführung des Projekts liegt bei der WWU Münster. Die technische Umsetzung erfolgt auf Basis der Lernplattform ILIAS. Projektlaufzeit ist von 2008 bis 2010.
Webseite:  http://www.unirep-online.de

 

Biotechnologie im Wertewandel (2007-2009)

Dieses vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt ist ein Diskurs- und Forschungsprojekt zu ethischen, sozialen und rechtlichen Fragen der Biotechnologie. Das Ziel des Projektes ist es, die Meinungsbildung bei 16-20-jährigen Schüler/innen anzuregen. Um dieses Ziel zu erreichen, wird den Lehrer/innen Unterrichtsmaterial zu fünf verschiedenen Biotechnologie-Themen angeboten. Dabei ist das Unterrichtsmaterial in Pro-und Kontra-Argumente aufbereitet, so dass in den Klassen kontrovers diskutiert werden kann. Die Themen sind: Stammzellforschung, Gentests, Biobanken, Genpflanzen und genetischer Fingerabdruck.
Der Prozess der Meinungsbildung bei den Schüler/innen wird mit Hilfe der empiri-schen Sozialforschung untersucht und ausgewertet. Das Projekt Biotechnologie im Wertewandel kooperiert mit dem Rhetorik-Projekt Jugend debattiert, das von der gemeinnützigen Herti-Stiftung alljährlich bundesweit organisiert wird.
Webseite:  http://www.biotechnologie-debatte.de

 

evoLearn (2006-2008)

Mit evoLearn wird ein sich ständig weiterentwickeltes E-Learning-Projekt für die Weiterbildung im Einzelhandel aufgebaut. Ziel ist es dabei, die zur Verfügung stehenden Warenkundebausteine durch das Nutzerfeedback ständig an die aktuelle Verkaufssituation anzupassen und weiterzuentwickeln. Die Nutzung des E-Learning-Systems beschränkt sich dabei nicht nur auf die Qualifizierungs- und Schulungsphase, sondern bietet auch den direkten Zugriff auf entsprechend granulare Wissensbausteine im Verkaufsraum. Das Projekt wird geleitet vom Bildungszentrum Sächsischer Handel.
Webseite:  http://www.evolearn.net

 

BAZAAR (2005-2007)

Um Interessierten die Möglichkeit zu geben, neue E-Learning-Technologien für die Erstellung von Lerninhalten auszuprobieren, bietet das EU-Projekt BAZAAR entsprechende Open-Source-Tools und Plattformen in einer "Sandbox" an. Außerdem wurden zwischen 2005 und 2007 europaweit "Show-me-Days" veranstaltet, in denen die entsprechenden Werkzeuge ausprobiert werden konnten. Aktuelle Informationen und Interviews wurden im Podcast "Sounds of the Bazaar" veröffentlicht.
Webseite:  http://www.bazaar.org

 

SHARE (2005-2007)

Im Mittelpunkt dieses Minerva-Projekts der Europäischen Union standen die Möglichkeiten des Austauschs freier, internetbasierter Lerninhalte für den Schulunterricht. Neben Untersuchungen der bestehenden Angebote und nutzbarer Werkzeuge wurden auch Informationsveranstaltungen und Schulungen zur Identifizierung und Nutzung freier Webinhalte gegeben. Das Projekt wurde am Lehrstuhl koordiniert.
Webseite:  http://www.share.uni-koeln.de

 

JOIN! (2004-2006)

Das EU-Projekt JOIN! untersuchte von 2004 bis 2006 den Markt der freien Lern-Software und Lernplattformen und stellte entsprechende Kriterienkataloge für die Auswahl von Plattformen auf. Die Leitung des Projekts, das mit Partnern in Spanien, Frankreich und Italien realisiert wurde, lag bei der Universität zu Köln. JOIN! ist Teil der Special Interest Group "Open-Source Software for Education in Europe" SiGOSSEE.
Webseite:  http://www.ossite.org/join

 

PolitikON - Politikwissenschaft online (2001-2004)

Unter der Leitung von Prof. Leidhold wurde zwischen 2001 und 2004 ein Portal für die deutsche Politikwissenschaft aufgebaut, um Studierenden, Journalisten und politikwissenschaftlich Interessierten Lerninhalte für das Selbststudium anzubieten. Das Projekt erfolgte in Zusammenarbeit mit der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) und wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Die Weiterführung des Projekts hat die Universität Osnabrück übernommen.
Webseite:  http://www.politikon.org

 

VIRTUS - Virtuelle Universitätspartner (1997-2001)

Mit VIRTUS realisierte die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln eines der ersten breit angelegten Projekte für den Einsatz neuer Medien in der Hochschullehre in Deutschland. Während der vierjährigen Projektlaufzeit von 1997 bis 2001 wurden Organisations- und Produktionsmodelle entwickelt, um eine alltagstaugliche, einfache und wirtschaftliche Nutzung der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien zu ermöglichen. Aufbauend auf VIRTUS wurde  ILIAS (siehe oben) entwickelt und ist heute weltweit in Schulen, Hochschulen, Verwaltungen und Unternehmen im Einsatz. Die ehemalige VIRTUS-Lernplattform steht unter  http://www.e-learning.uni-koeln.de/ als  ILIAS open source-Software an der Universität zu Köln bereit.
Webseite:  http://www.virtus.uni-koeln.de/virtus/index.html